Tach Jungs…. Mädels?
heut ist Freitag … der Tag an dem sich die Freitagneunuhrfünzehnphobie bei mir manifestiert.
Vor ein paar Wochen hatte ich ein paar Geistesblitze und kam auf die gloreiche Idee, endlich (nach Jahren) etwas für meinen Körper zu tun. Denn ich hab ja schon etwas zugelegt und mein Rücken verkraftet die Stundenlange Sitzerei vor dem Rechner auch nicht wirklich. Also hab ich mir nen Termin bei der Physiotherapeutin geholt und eine Wertkarte fürs Schwimmbad. Montag, Mittwoch und Freitag sind Schwimmtage und Dienstags lass ich mich von der Physiotherapeutin verwöhnen.
Das ist auch alles toll, wenn es da nicht diesen Freitag gäbe. Japp, ein “Wenn” gibt es immer, logisch oder?
Stellt euch vor, ihr paddelt so seelenruhig im Becken herum, philosophiert über Gott und die Welt oder wie ich, über das nächste Projekt. Man schwebt förmlich in Ruhe die Bahnen auf und ab … ist die Welt nicht friedlich… BÄNG! Man wird jäh aus seinen Gedanken gerissen und man weiß nicht, was passiert ist… Weltuntergang? Flugzeugabsturz? Meteroiteneinschlag?
Oder etwas banales wie die Trennung einer GayBand ähhh Boyband?
Es vergehen Sekunden oder Minuten bis man endlich merkt was los ist. Es ist Freitag 9:15 Uhr CET.
20-25 Kiddies stürmen das Bad. Schreiend, springend, schubsend. Der wahre Horror steht den Greisen und mir ins Gesicht geschrieben. Wir flüchten - wie jeden Freitag.
Denn Freitags ist Schulschwimmen. Um ca. viertel nach Neun kommt da nämlich eine Schulklasse… schätzungsweise drittes oder viertes Jahr.
Da wohn ich lieber rechts neben einem Flughafen und links von einer Autobahn, als das ich mit den Freaks das Schwimmbad teile. Versteht mich jetzt nicht falsch, ich finde es gut das die Kids sich ein bisserl sportlich bewegen und nicht verweicheiern (so wie andere, dum di daaaa). Aber müssen die so laut sein? Da verschwindet gleich die ganze Erholung und Enstpannung die man sich mühsam aufgebaut hat. Ich hab auch das Gefühl, dass die restlichen Greisen das auch so sehen, denn die sind schwupsdiewupp weg.
Für die Kids toll, ein Schwimmbad für sie allein, ohne Extrakosten.
Naja, wie auch immer… grummel.
So, ich mach nun mal hier weiter.
Bis demnächst,
Michele