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Der Fall der bunten Weihnachten oder ich würd gern zu ähmm…

Geschrieben von admin on December 28th, 2007 plaziert in Blog

Huhu…

unglaublich wie dieser Tag anfing. Kennt Ihr das… Ihr seid gerade in einer Phase des Schlafes, wo Ihr die tollsten Träume mit eurer Nachbarin habt? Nicht? Sehr schade.

Heute morgen hatte ich mal wieder so einen tollen erfrischenden Traum. Es war herrlich, bis es auf einmal an der Tür klingelte. Ich bin mir nicht sicher, wieviel Uhr es war, aber es war früh, viel zu früh und es hat mich aus meiner meinem Traum gerissen. Tine murmelte mir zu, dass es geklingelt hat. Ach wirklich? Als ob ich das nicht selber bemerkt habe. Wer kann bitte diesen Klingelton schon überhören? Schlaftrunken watschelte ich in Richtung Tür und stolperte natürlich in der Diele über 3 paar Schuhe und einer verlassenen Weihnachtstüte. An der Tür angekommen glotze ich erstmal durch den abgenutzen Türspion und sah einen Macht-da-mal-einer-auf-Bauarbeiter vor der Tür stehen. Es war einer jener Bauarbeiter, die das Haus hinter unserem Haus gebastelt haben. Dieser Ich-klingel-jetzt-hier-einfach-mal-Typ zuckte förmlich zusammen, als ich den Kopf aus der Tür steckte und ihn nett anlächelte *hüstel*. Ich glaub er hat jemand anderen erwartet (oder ein anderes Lächeln?). Ich fragte ihn, was er denn will und er nuschelte “Entschuldingung, ich wollte zu Herrn, ähm.. Herrn… zu dem Hausmeister”. Ich zeigte mit dem Finger nach unten und grunzte ein “Eine Etage tiefer!” und knallte die Tür zu. Ich meine, sowas kann ja durchaus passieren, aber doch nicht wenn ich mitten in meiner meinem Traum bin. Vor allem aber - nicht 5 Tage die Woche! Ich glaube die Wir-fangen-viel-zu-früh-an-Bauarbeiter und Ich-handle-das-schon-Handwerker haben sich untereinander abgesprochen, denn es vergeht kein Tag, an dem nicht einer dieser Ich-trag-nen-Blaumann-Freaks bei uns klingelt und entweder zum Hausmeister möchte, oder einfach nur ins Treppenhaus, damit die arbeiten können. Das evtl. jemand um 7 Uhr noch schläft und seinen Urlaub genießt, auf diesen Gedanken kommen die erst gar nicht. Unglaublich.
Ich watschelte also wieder ins Bett und versuchte meine Nachbarin wiederzufinden, aber das konnte ich gleich wieder vergessen, denn durch den Tumult an der Tür wurden die Katzen wach und trieben erstmal Frühsport. Neben mir im Bett kam dann noch ein “Kaffeeee!” und ich stand wieder auf. Irgendwo hörte ich etwas rumepln und ich suchte mir den Weg ins Wohnzimmer. Fiepchen saß auf der Couch. Irgendetwas stimmt hier nicht, dachte ich so und bemerkte, dass Fiepchen wie ein Weihnachtsbaum, nur kleiner und braun aussah. An Fiepchen hing die Weihnachtsbaum-Lichterkette. Moment, die gehört doch an den Baum, oder? Wo kommt denn die Weihnachtsbaumkugel her? Da, noch eine und dort hinten noch eine dritte. Gehören die nicht auch an den Baum? Hey… wo ist der Baum? Baum? Der Baum lag auf der Seite unterm Fenster, geschunden und entehrt. Das Wohnzimmer stand unter Wasser. Gizmo war verschwunden, schlechtes Gewissen. Erst jetzt bemerkte ich das die Weihnachtskette noch zu einem Teil im umgeworfenem Baum hing. Fiepchen hat sich in der Kette verfangen. Gut! Mittlerweile hat sich mein Schock in Wut gewandelt und gerade als ich Fiepchen die Meinung blasen wollte, hatte Sie sich aus der Kette befreit und ist verduftet.
Der Morgen fing also damit an, dass wir das Wohnzimmer putzen durften und als wir gerade dabei waren, haben wir beschlossen das Chaos von Weihnachten direkt mit zu wischen. Wohnungsputz. Ich hasse putzen.

Ich sag euch, mit Katzen wird es euch niemals langweilig und Bauarbeiter im Hinterhof lassen Dich den Wurm früh fangen.

Bis neulich,

michele